Über Frank Siebecke
Eine kurze Lebensgeschichte oder "Die Kritik der reinen Vernunft"!
Geboren wurde ich am 25.8.1960 (im Zeichen der Jungfrau – nicht von einer! ) in Mönchengladbach (wo is dat denn? – ach ja.... noch 1.Bundesliga - alles klar) .
Übrigens noch als klassische Zangengeburt, was man meinen Kunstwerken auch ansehen könne, wie mir schon mehrmals von kompetenter Seite versichert worden ist.
Nach künstlerischer Nicht-Ausbildung durch meinen Vater(der sich selbst recht erfolgreich in der Kunstszene tummelt) erfolgte die klassische Kunsterziehung der 70er Jahre auf dem Gymnasium mit Lineal und Filzstiften.
Trotz erster Schul-Ausstellungen war mir meistens ein "ausreichend" in Kunsterziehung sicher, da ich mich doch immer recht erfolgreich der Abgabe jeglicher Arbeiten erwehrte hatte. Sehr zum Unbill meiner lieben Mama (ich denke oft an Dich!), die meinen Notendurchschnitt zu Recht in großer Gefahr wähnte.
Geplant war danach eine Karriere im Diplomatischen Dienst. Ich selbst zog ein geistes- und sozialwissenschaftliches Studium an der Universität vor. Ein Studium der Kunst war mangels finanzieller Unterstützung und Zweifel am eigenen Können nie angedacht.
Es folgte eine Studienzeit mit viel Leidenschaft (vor allem für die Kommilitoninnen im Italienisch-Grundkurs) und eine rege Zeit der Ausstellungen und Kunstverkäufe (ich danke der Telefonistin einer namhaften Brauerei in Köln für ihren Kunstsachverstand). Selbstverständlich alles zum Studenten-Tarif, aber ich konnte ganz gut davon leben.
Auch diese schöne Zeit muss einmal zu Ende gehen – spätestens als mich die Universitäts-Sekretärin persönlich zum Ausgang begleitete.
Es folgte ein erster Arbeitsvertrag bei einer großen Versicherung, bei der ich dann auch gleich ausstellen durfte (übrigens in direkter Konkurrenz zu meinem alten Herrn). Dort lernte ich auch meinen künstlerischen Mentor kennen, der mich dankenswerter Weise bis heute begleitet und mich immer wieder anspornt, neu motiviert und alle meine exzentrischen Launen erträgt (Danke Friedhelm! Übrigens, was machst Du Samstagabend....?).
Dann begann der Ernst des Lebens: Unternehmensberatungen im In- und Ausland, viel Reisen, viel Projektarbeit, viel Stress, kaum mehr Freizeit, bröckelnde Beziehungen und vor allem keine Kunst mehr! Arbeiten in New York und Paris, aber leider keine eigenen Ausstellungen mehr. Jeder ist korrumpierbar – ich leider auch!
Gemalt wurde in diesen Jahren nur ganz sporadisch, obwohl sich mir die Sujets jeden Tag aufdrängten. An lediglich einer einzigen Ausstellung war mir vergönnt teilzunehmen. Ansonsten nicht viel mit Kunst..........
Parallel zu meiner Berufskarriere bis hin zum Personalleiter einer Unternehmensberatung erfolgte leider mein gesundheitlicher Abstieg, der im Jahr 2003 in einem Schlaganfall kulminierte.
Aber wie immer im Leben hat jeder negative Aspekt auch seine guten Seiten...............wurde ich doch "gezwungen", endlich das zu machen, wonach ich mich so lange gesehnt hatte. Also, weg mit den schwarzen Anzügen (ja Mama, es muss sein....) und rein ins Atelier, wo es verführerisch nach Öl und Terpentin duftet.
So widme ich mich jetzt ganz der Kunst und hoffe, mit dieser Homepage meinen kleinen bescheidenen Beitrag dazu leisten zu können.
Ach übrigens, ich lebe jetzt davon.....wer also Interesse an einzelnen Werken hat, der möge sich doch bitte bei mir melden. Ich bin käuflich!
Viel Spaß beim Betrachten meiner Bilder und vielen Dank für den Besuch meiner Homepage.
